Auch wenn sich Motivation nicht direkt beobachten lässt, beeinflusst sie unser gesamtes Handeln durch die Bereitschaft, Zeit und Energie zu investieren, um ein Ziel zu erreichen. Wer motiviert ist, strengt sich mehr an, ist ausdauernder und lässt sich durch Rückschläge weniger entmutigen.

Stärken und Schwächen

einstuf.bar

Zwei Millionen Interviews führte das Gallup-Institut, um menschliches Talent zu erforschen. Doch was ist mit Talent gemeint? Es gehe nicht um erlerntes Wissen, Können oder Fertigkeiten. Die Definition lautete »Talente sind Ihre auf natürliche Weise wiederkehrenden Denk-, Gefühls- oder …

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21-Tage-Mythos

angewöhn.bar

In der Selbsthilfeliteratur spielt diese Zahl eine wichtige Rolle: 21 Tage dauert es angeblich, um eine neue Gewohnheit zu etablieren. Doch woher kommt diese überraschend konkrete Zeitangabe? Die Idee wurde erstmals in den 1960er Jahren vom Schönheitschirurgen Maxwell Maltz in seinem Buch …

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Zirkelschluss

dreh.bar

Bei einem Zirkelschluss wird die Gültigkeit einer Aussage damit begründet, dass die Aussage gültig ist. Dies wäre ein ausgesprochen offensichtliches Beispiel. Weniger durchschaubar sind längere Argumentationen, bei denen die Schlussfolgerung anders formuliert wird als die Annahme. Wodurch …

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Sport

beweg.bar

John Ratey von der Harvard Medical School führte ein Experiment mit Jugendlichen der achten Klasse durch. Anschließend lagen sie in der internationalen Vergleichsstudie TIMSS (Trends in International Mathematisch and Science Study) nicht nur über dem nationalen Durchschnitt, sondern erreichten …

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Strohmannargument

verzerr.bar

Strohmannargumente können absichtlich oder unabsichtlich verwendet werden. Das Resultat ist in beiden Fällen eine destruktive Scheindiskussion. Doch was versteht man unter einem Strohmannargument? Es handelt sich um einen rhetorischen Fehlschluss, bei dem die Aussage oder die Position des …

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falsches Dilemma

unbestimm.bar

Entweder du bis sportlich oder intellektuell. Entweder du bist emotional oder du bist rational. Entweder du sagst »Mitglieder*innen« oder du bist frauenfeindlich. Das falsche Dilemma kommt entweder auf leisen Sohlen daher oder mit dem Holzhammer... oder vielleicht auch irgendetwas …

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Ad-hominem-Argumente

angreif.bar

Was der britische Neurologe John Hughlings Jackson im Jahr 1879 schrieb, klingt wie ein Loblied auf die Beschimpfung: »Es heißt, dass derjenige, der als Erster seinen Mitmenschen beschimpfte, statt ihm wortlos den Schädel einzuschlagen, das Fundament für die Zivilisation gelegt hat.« So …

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Konsens

verallgemeiner.bar

Menschen neigen dazu, von sich auf andere zu schließen und überschätzen die Übereinstimmung mit anderen. Dieser Denkfehler, der »Falsche-Konsens-Effekt«, wurde im Jahr 1977 an der Stanford University erforscht: Studierende wurden gebeten, ein Werbeschild über den Campus zu tragen und sollten …

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Lernen à la carte

verarbeit.bar

Der schwedische Schriftsteller Fredrik Backman ist bekannt für seinen anschaulichen Stil. Er schreibt über den Protagonisten: »Sein Oberhemd ist mit Krümeln übersät, und er kaut sein belegtes Brötchen so ungeschickt, dass man sich fragen muss, ob er beim Essenlernen womöglich irgendetwas …

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Wissenschaftskommunikation

unbelehr.bar

»Imponiergehabe« vermutet der Psychologe Friedmann Schulz von Thun, und der Soziologe Ralf Dahrendorf spricht von »wissenschaftlicher Impotenz«, die mit hochtrabendem Gerede kompensiert werden soll. Dem Physiker Albert Einstein werden zahlreiche Aussagen angedichtet, die er vermutlich nie …

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