undenk.bar

NaNoWriMo Tag 19

Für das Schreiben hat Doris Dörrie drei Empfehlungen: 

1. zehn Minuten ohne Pause schreiben, am besten mit der Hand
2. dabei nicht nachdenken und 
3. das Geschriebene nicht kontrollieren

»Warum mit der Hand schreiben? Weil die Hand wir selbst sind. Ein Computer nicht. Eine Tastatur übersetzt unsere Gedanken, die Hand sind wir selbst, die direkte Verbindung von unserem Kopf in die Hand ist die Handschrift.«

Ob lieber mit Füller, Bleistift oder mit bunten Glitzerstiften auf loses Papier oder in ein gebundenes Buch geschrieben wird, kariert, liniert oder blanko, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wichtig ist laut Doris Dörrie nur, nicht nachzudenken:

Das Nachdenken unterbreche die Inspiration und plötzlich schäme man sich, Fehler zu machen. Gegen die Scham, Fehler zu machen, hilft am besten, Fehler zu machen. Beim Drauflosschreiben ganz ohne Planung tauchen dann verschüttete Bilder auf, und verschlungene Wege führen von einer Erinnerung zur nächsten.

»Es geht hier nicht darum, Verwertbares zu schreiben, ein Produkt herzustellen, das sich verkauft oder Literaturpreise zu gewinnen, sondern darum, aufmerksam und vorurteilsfrei dem eigenen Gehirn zuzuschauen und zuzuhören.«

Aber nicht nachdenken!

Wir freuen uns auf Anregung und Empfehlungen von Lehrenden und Lernenden (wer ist das nicht?!) per Mail oder einfach hier im Kommentarfeld.

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